Was ist ganzheitliche Kunsttherapie
Ganz offiziell und knapp könnte man sagen: Die ganzheitliche Kunsttherapie ist ein Beruf, der auf den therapeutischen Anwendungen des künstlerischen Prozesses und auf der Bedeutung der Beziehung zwischen der Person und dem ganzheitlichen Kunsttherapeuten basiert.
Sie nutzt im Wesentlichen die Mittel der bildenden Künste, darstellenden Künste und angewandten Künste, um tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen zu fördern und die Entwicklung sowie Entfaltung des Menschen als Individuum und als soziales Wesen zu unterstützen.
Doch abgesehen von dieser formalen Definition, und wenn ich mir erlaube, meine ganz persönliche und authentische Sicht auf die ganzheitliche Kunsttherapie zu geben, dann ist die ganzheitliche Kunsttherapie für mich so etwas wie die kreative, sinnliche, freie, liebevolle und auf eine gewisse Weise „hippiehafte“ Cousine der Wissenschaften, die sich dem Begleiten unserer psychisch-emotionalen Belastungen und Konflikte widmen.
Die ganzheitliche Kunsttherapie ist eine weitere Möglichkeit der therapeutischen Begleitung, in der Raum geschaffen wird für die emotionalen Konflikte, die uns bedrücken und uns daran hindern, das Schöne des Lebens in seiner ganzen Fülle zu genießen.
Auf diesem Weg des Wiederentdeckens, des Erkennens und des persönlichen Wachstums haben Farben, Texturen, Malereien, Klänge, Bewegungen – alles, was uns auf authentische Weise mit der Kunst des Schaffens verbindet – ihren Platz in der ganzheitlichen Kunsttherapie.
In dieser Begegnung mit der Kunst geht es darum, Werkzeuge und Strategien bewusst, mit Nachsicht und liebevoll zu gestalten, um dem zu begegnen, was uns die Freude am Leben nimmt – und so ein Dasein in Fülle, Balance und Harmonie zu ermöglichen.
Mit anderen, wenigen Worten: Die ganzheitliche Kunsttherapie verbindet uns mit der einfachen Möglichkeit, einfach nur ZU SEIN.